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Tausende Briefe im Monat: wie Grossversender ihre Massenkommunikation digitalisieren

Rechnungen, Policen, Mahnungen – Monat für Monat in hoher Auflage. Der Versand läuft über mehrere Systeme und Dienstleister, mit manuellen Zwischenschritten an jeder Übergabe. Für volumenstarke Versender ist das kein Detail, sondern eine Prozessfrage mit direktem Effekt auf Kosten und Qualität.

Versicherungen, Krankenkassen und Energieversorger verschicken periodisch grosse Mengen an Korrespondenz. Ein Teil muss physisch bleiben, ein Teil kann digital werden. Wie Organisationen diesen Spagat in einen durchgängigen Prozess überführen, entscheidet über Effizienz, Fehlerquote und Compliance.

Eine junge Frau sitzt hinter einem Laptop-Bildschirm. Sie lächelt in die Kamera.

Warum der Grossversand zur strategischen Frage wird

Wer monatlich tausende Dokumente verschickt, betreibt einen Prozess, der quer durch die Organisation läuft: vom Fachsystem über Aufbereitung und Druck bis zur Zustellung. Solange dieser Prozess über getrennte Systeme läuft, kostet er Zeit, bindet Personal und produziert bei jedem Übergang Fehler. Für Versicherungen, Krankenkassen, Energieversorger und Finanzdienstleister ist das kein Randthema, sondern ein spürbarer Kostenblock.

Die eigentliche Herausforderung: hybrider Versand

Ein Teil der Korrespondenz muss aus rechtlichen Gründen physisch zugestellt werden – Policen, Verfügungen, Mahnungen. Ein anderer Teil liesse sich längst digital ausliefern, weil Kundinnen und Kunden es erwarten. Wer beide Welten getrennt bedient, führt zwei Prozesse parallel. Genau diese Gleichzeitigkeit von physisch und digital macht die Digitalisierung anspruchsvoll – und entscheidet darüber, ob sie gelingt.

Wie sich physische und digitale Zustellung heute verbinden lassen, zeigt der Beitrag Hybrider Brief: Geschäftspost, wie sie heute funktioniert.

Vom Nebeneinander zum durchgängigen Prozess

Die zentrale Frage lautet nicht «digital oder physisch», sondern: Wie lässt sich beides in einem durchgängigen Prozess steuern, ohne bestehende Fachsysteme abzulösen? Statt Versand und Digitalisierung intern aufzubauen, lagern viele Organisationen die Ausführung an einen spezialisierten Partner aus und behalten die Steuerung im eigenen System.

Hier setzt der ePost-Hub an: Die Organisation übergibt ihre Versanddaten aus den bestehenden Anwendungen, ePost übernimmt Aufbereitung, Druck und Zustellung – digital oder physisch, je nach Empfänger. Der Prozess bleibt einer, die Kontrolle bleibt intern.

Wer den Versand nicht über eine Plattform, sondern direkt aus dem ERP-, Billing- oder Fachsystem auslösen möchte, nutzt mit ePost oneAPI die API-basierte Alternative zum Hub. Das Ziel bleibt dasselbe: ein durchgängiger, kanalunabhängiger Versand.

Was über den Erfolg entscheidet

Ob die Digitalisierung des Grossversands trägt, hängt weniger an einzelnen Funktionen als an einigen Grundsatzfragen:

  • Integration: Fügt sich die neue Ausführung in bestehende Systeme ein, statt sie zu ersetzen?
  • Flexibilität: Lassen sich neben Massenläufen auch einzelne Dokumente auslösen?
  • Kanalunabhängigkeit: Wird jede Sendung automatisch über den passenden Kanal zugestellt?
  • Nachvollziehbarkeit: Ist der Status jeder Sendung jederzeit belegbar – wichtig bei Fristen und Compliance?
  • Datenhoheit: Bleiben die Daten in der Schweiz und ist das Briefgeheimnis gewahrt?

Warum die Integration in bestehende Systeme über den Erfolg entscheidet, vertieft der Beitrag Kein Parallelsystem, kein Mehraufwand – wenn die Integration stimmt.

Praxisbeispiel: Solothurnische Gebäudeversicherung (SGV)

Die SGV betreut über 70 000 Kundinnen und Kunden und verschickt jährlich tausende Policen, Rechnungen und Verfügungen – viele davon aus Compliance-Gründen weiterhin auf Papier. Der bisherige Versand war aufwendig und nicht durchgängig automatisiert. Gesucht war ein Weg, den physischen Versand digital zu steuern, ohne die bestehende IT abzulösen.

Heute steuert die SGV ihren gesamten Versand über den ePost-Hub – Massenläufe ebenso wie einzelne Dokumente. Aufbereitung, Druck und Zustellung laufen automatisch, die Fachanwendung bleibt führend.

« Dank ePost können wir unseren Versicherten auch individuelle, komplexe Dokumente schnell, sicher und effizient zustellen. »
Michel Fuchs, CIO, Solothurnische Gebäudeversicherung (SGV)

Michel Fuchs, CIO, Solothurnische Gebäudeversicherung (SGV)

Entscheidend waren für den CIO drei Punkte: eine flexible Plattform, an der die SGV Anpassungen selbst vornimmt; eine Schnittstelle, die sich an das bestehende System anpasst statt umgekehrt; und die Kosten. Nach der Einführung band die SGV eine zweite Anwendung eigenständig an – ein Zeichen, dass die Lösung im Betrieb trägt.

Den ganzen Fall lesen Sie in der Success Story «So nutzt die SGV den ePost-Hub».

Fazit

Die Digitalisierung des Grossversands ist keine Frage einzelner Werkzeuge, sondern der Prozessgestaltung: einen durchgängigen Ablauf schaffen, die Kontrolle behalten, Compliance und Datenhoheit sichern. Wer hier ansetzt, senkt Kosten und Fehlerquote zugleich.

Weiterlesen: Grossversand automatisieren

Wie sich grosse Dokumentenvolumen sicher, automatisiert und skalierbar versenden lassen, zeigt der Praxisbeitrag in der ePost Academy: Dokumentenversand automatisieren: Effizienter Versand für Grossversender

Lassen Sie sich beraten

Die Digitalisierung des Grossversands ist eine Frage der Prozessgestaltung. Wie ein durchgängiger Ablauf für Ihr Versandvolumen aussieht, klären wir im persönlichen Gespräch.

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