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Im Austausch mit Andreas Seitz, dem Gemeindeschreiber von Visp

Die Gemeinde Visp entwickelt sich dynamisch: Bevölkerungswachstum, wirtschaftliche Expansion und die bevorstehende Fusion mit umliegenden Gemeinden stellen hohe Anforderungen an Verwaltung und Prozesse. Um diesen Wandel nachhaltig zu gestalten, setzt Visp auf die konsequente Digitalisierung ihrer Verwaltung. Gemeinsam mit Swiss Post Digital Government wird die Basis für effiziente Abläufe, integrierte Systeme und eine zukunftssichere Organisation geschaffen.

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Das Interview

Herr Seitz, Sie sind nun seit einigen Jahren Gemeindeschreiber in Visp. Wie erleben Sie die Dynamik des Städtchens im Zusammenhang mit dem Boom der Lonza AG?

Ich erlebe die Gemeinde Visp als sehr dynamisches Städtchen. Die Lonza AG hat in den vergangenen Jahren mehrere Tausend neue Mitarbeitende am Standort Visp angestellt. Parallel dazu hat die Firma Milliardeninvestitionen in ihrem Werk getätigt. Dies ging für die Gemeinde Visp zwar mit vielen Herausforderungen einher. Es bietet für Visp jedoch auch grosse Chancen. Dies führt zu einem sehr dynamischen Prozess, wobei die Gemeinde Visp ein zunehmend urbanes Gesicht erhält und sich auch vermehrt typisch städtischen Fragen wie bspw. der Mobilitätsplanung stellen darf. Konkret steigen die Bevölkerungszahl und der Anteil von Einwohnende ausländischer Herkunft stetig an. Dies führt trotz «Bauboom» zu einer hohen Nachfrage nach Wohnraum, nach Kita-Plätzen, Parkplätzen, etc.

Ein solch rasches Wachstum stellt die Gemeinde mit Sicherheit vor grosse Herausforderungen und auch Chancen. Wo sehen Sie diese?

Auf der einen Seite musste sich die kommunale Infrastruktur stetig weiterentwickeln und teilweise ausgebaut werden. Mit mehr und oftmals gut qualifizierten Einwohnenden und neuen Unternehmungen, die sich in Visp niederlassen, steigen aber auch die Einnahmen der Gemeinde. Visp, eine seit jeher weltoffene Gemeinde, wird durch Personen aus anderen Kulturkreisen bereichert. Es bietet sich jetzt die Chance, gestützt auf umfassende Planungen, die Entwicklung der Gemeinde im positiven Sinne in die Zukunft zu führen. In jedem Fall sind dies gerade für eine Gemeinde sehr vielfältige und spannende Aufgaben. 

Per Abstimmung vom 26. November 2023 hat die Bevölkerung der Gemeinden Visp, Baltschieder und Eggerberg das JA für eine Fusion in die Urne gelegt. Was bedeutete diese Entscheidung für Sie und was änderte sich für die drei Gemeindeverwaltungen?

Die Bevölkerung aller drei Gemeinden stimmte der Fusion zur neuen Einwohnergemeinde «Visp» per 1. Januar 2027 zu. Für mich persönlich bedeutete der Schritt zur Fusion einerseits die Chance, den bereits eingeschlagenen Weg der Zusammenarbeit zwischen den drei Gemeinden noch konsequenter weiterzugehen. Die Einwohnende der Gemeinden Visp, Baltschieder und Eggerberg können von einer gut aufgestellten Verwaltung profitieren. 

Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht die Gemeindesoftware für eine möglichst effiziente und reibungslose Umsetzung solcher zentralen Vorhaben?

Die Gemeindesoftware ist ein wichtiger «Puzzlestein» bei der Weiterentwicklung der Gemeinde sowie bei der Umsetzung von Fusionen. Wir haben das Glück, dass alle drei Gemeinden bereits bis zur Abstimmung am 26.11.2023 mit der Software von Swiss Post Digital Government arbeiten – dies erleichterte die Integration der Daten der drei Gemeinden erheblich.


Grundsätzlich stellt die stetige Digitalisierung der Verwaltung wohl sämtliche Gemeinden vor Herausforderungen. Die stetig wachsende Zahl an kommunalen Aufgaben lässt sich meines Erachtens jedoch nur über eine konsequente Digitalisierung bewältigen. Damit kommt der Software ein entsprechend hoher Stellenwert zu.

Wie wichtig ist Ihnen die Erfahrung von Swiss Post Digital Government in der Begleitung von Gemeindefusionen?
Es ist in der Tat beruhigend zu wissen, dass Swiss Post Digital Government umfassende Erfahrung in Fusions-Projekten vorweisen kann. Diese Erfahrung und auch das Wissen um «Stolpersteine» bei solch zentralen Projekten gab uns ein gutes Gefühl.

Zernez


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